Hautkrebsvorsorge für jeden

Gesetzlich Versicherte haben es auch in Märkisch-Oderland in diesen Tagen schwer, einen Hautarzt zu finden. Zugleich steigt die Zahl der Hautkrebserkrankungen stetig an. Ältere Menschen haben sich in ihren jungen Jahren übermäßig der Sonne ausgesetzt und kaum Sonnenschutz aufgetragen. Auch die Jüngeren belastet die heutige starke UV-Strahlung sehr.

Ein Hautkrebs soll auch in in einem frühen Stadium sicher erkannt werden. Als Hautärztin nehme ich mir stets die notwendige Zeit für eine gründliche Kontrolle. Ich nutze den medizintechnischen Fortschritt in der Bild- und Datenverarbeitung. Und ich lasse meine Patienten von meiner ärztlichen Erfahrung und meinem geschulten Blick profitieren. 

Unterziehen Sie sich einem Hautkrebs-Screening vor allem dann, wenn

  • Sie eine sehr helle Haut haben
  • Sie ungewöhnlich viele, große und unregelmäßig geformte Muttermale haben
  • Sie wissen, dass es im familiären Umfeld oder bei Ihnen selbst bereits Hautkrebserkrankungen gab
  • Sie sich oft und lange im Freien aufhalten
  • Sie älter sind oder unter einem geschwächten Immunsystem leiden.


Meine private Hautarztpraxis möchte auch gesetzlich Versicherten eine kostengünstige Hautkrebsvorsorge mit dem digitalen Fotofinder® bieten. Die Hautauffälligkeiten werden mit der digitalen Dermatoskopie penibel erfasst, sicher gespeichert, kundig ausgewertet und bei späteren Vorsorge-Untersuchungen wieder zu Vergleichszwecken herangezogen.

Schaut sich der Arzt wirklich den ganzen Körper an? Prüft er alle Auffälligkeiten? Setzt er ein (digitales) Dermatoskop ein? Verfügt er über den sicheren Blick des Dermatologen? Kann er dem Patienten im Verdachtsfall durch den Einsatz der Nevisense®-Technologie eine Biopsie (Probeentnahme) ersparen? – Das sind wichtige Kriterien bei der Arztwahl.

Gesetzlich Versicherte haben obendrein abzuwägen, ob sie meine ärztlichen Leistungen als Selbstzahler in Anspruch nehmen wollen. Für diese Patienten rechne ich die Hautkrebsvorsorge am unteren Ende der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Mehr dazu in der Preisliste. 

Ihre Dr. med. Ildikó Jánossy

Golfspieler sind besonders anfällig für Hautkrebs

Was verursacht Hautkrebs?

Die Vererbung des Hauttyps und der Haarfarbe oder Genmutationen, das heißt erbliche Veränderungen eines Gens, spielen als sogenannte genetische Faktoren eine wichtige Rolle. Insbesondere ist ein bestimmtes Strahlenspektrum des Sonnenlichtes, nämlich die UV-B-Strahlung als Verursacher ausgemacht. Heute wissen wir, dass auch die in den Sonnenstudios verwendeten UV-A-Strahlen das Melanomrisiko erhöhen.

Die kindliche Haut ist besonders empfindlich. Falls Sie mehrere schwere Sonnenbrände in der Kindheit erlitten haben, ist auch dies mit einem höheren Melanomrisiko im Erwachsenenalter verbunden.

Wie erkennt man Hautkrebs?

Sie suchen aus guten Gründen einen Hautarzt auf, wenn sich ein Leberfleck verändert, wenn eine Wunde nicht abheilt oder wenn Sie nicht nachvollziehbare Hautveränderungen bemerken. Dies ist nicht nur angezeigt, sondern unter Umständen sogar lebensrettend. Ein Muttermal, in dem es sichtbar arbeitet, das unversehens aufgetaucht ist oder anders aussieht als alle anderen, sollte man fachärztlich begutachten lassen. Als gute Entscheidungshilfe dient der ABCDE-Selbsttest Wenden Sie ihn an, um Auffälligkeiten selbst zu bewerten.

Im Rahmen der Hautkrebsvorsorge setze ich für meine Patienten den Fotofinder® an. Das System wurde in Zusammenarbeit mit der Universitäts-Hautklinik Tübingen entwickelt. Dieses Gerät ermöglicht eine detailreiche Vergrößerung verdächtiger Pigmentmale mit einer Auflösung von etwa 2 Megapixel. Dies erlaubt eine Analyse hinsichtlich der Gut- oder Bösartigkeit eines Hautmales. Die Bilder werden im System gespeichert und können bei den Kontrolluntersuchungen sehr gut verglichen werden. So fallen alle Veränderungen frühzeitig auf. Anhand der Analyse wird der Grad der Gefährdung hinsichtlich einer möglichen Entartung des untersuchten Pigmentmales angegeben.

Wie funktioniert der ABCDE-Selbsttest?

Auf die gesunde Haut zu achten ist kein Ausdruck von Eitelkeit. Machen Sie deshalb bei sich selbst … bei Ihrem Partner, … bei  Familienmitgliedern ... einmal im Monat den ABCDE-Test! Das Verfahren ist einfach und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Nutzen Sie es als einen Baustein Ihres Gesundheitsmanagements vor allem dann, wenn Sie einen hellen Hauttyp oder viele Leberflecke haben, wenn Sie Ü60 sind oder wenn Sie zu einer anderen Risikogruppe gehören.

Sie benötigen einen großen Spiegel, zusätzlich einen Handspiegel, möglichst auch ein Handy mit Kamera ... und einen gut ausgeleuchteten Raum. Starten Sie mit Gesicht und Kopf. Kontrollieren Sie sich dann gründlich von Kopf bis zu den Zehennägeln - und lassen Sie keinen Bereich aus!

Fotografieren Sie alle auffällige Hautmale und speichern Sie die Bilder in einer eigenen Datei. Damit fällt es Ihnen leichter, Leberflecke über einen Zeitraum hinweg auf Veränderungen zu beobachten.

So prüfen Sie Hautauffälligkeiten nach der ABCDE-Regel:

Asymmetrie (Unregelmäßigkeit)

  • Der Farbköper auf der Haut ist unregelmäßig geformt.

Begrenzung

  • Das Hautmal hat unregelmäßige, zackig begrenzte oder unscharfe, wie verwaschene Ränder.

Color

  • Die Farbtöne wechseln von Braun, Grau, Schwarz, rot und Blau.

Durchmesser

  • Die Stelle ist größer als 5 mm oder Sie haben den Verdacht, dass es wächst.

Erhabenheit

  • Sie können das Pigmentmal tasten.

Ein ABCDE-Signal oder gar mehrere: Lassen Sie die Hautpartien von einem dermatologisch erfahrenen Facharzt prüfen!

Wie läuft ein Screening ab?

Hautkrebs-Screenings führe ich seit 1999 durch. Von Anfang an habe ich dabei von meiner klinischen Erfahrung profitiert. Ob Sie privat versichert sind oder die Vorsorge als Selbstzahler in Anspruch nehmen: Mein Leistungsversprechen gilt für jeden Patienten gleichermaßen:

  • telefonische Erinnerung 1 - 2 Tage vor Ihrem Termin
  • freundlicher Empfang
  • angenehmes Ambiente
  • kurze Wartezeit
  • Diskretion beim Entkleiden und bei der Untersuchung
  • verständliche Aufklärung vor dem Screening
  • Offenheit für Ihre Fragen und Anliegen
  • umfassender Ganzkörper-Check
  • sorgfältige, sehr gründliche Untersuchung
  • individuelle Begutachtung nach der Regel: „für jeden so viel Zeit wie nötig“
  • Dokumentation und sichere Speicherung der Bildaufnahmen
  • Besprechung des Ergebnisses – gegebenenfalls Aufklärung über das weitere Vorgehen
  • Ergebnisse auf Dokumentationsbogen zum Mitnehmen
  • immer ausreichend Zeit für alle Ihre Sorgen und Nöte

 

Was leistet die Hautkrebs-Vorsorge?

Die Medizin unterscheidet zwischen schwarzem Hautkrebs (malignes Melanom) und hellen Hautkrebsarten wie Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom. Alle diese Formen sollten so früh wie möglich festgestellt werden. Eine rechtzeitige und regelmäßige Vorsorge kann Leben retten.

Wird ein Hautkrebs in einem frühen Stadium entdeckt, kann man ihn meist gut behandeln. Dies gilt vor allem für den schwarzen Hautkrebs. Sofern er frühzeitig behandelt wird, ist die Chance auf Heilung sehr hoch.

Im Rahmen der Untersuchung wird ein Hautarzt auch über die individuellen Risikofaktoren aufklären, Tipps und Empfehlungen geben und nicht zuletzt die Untersuchungsergebnisse dokumentieren.

Was kostet mich eine Hautkrebs-Vorsorge?

Private Krankenkassen übernehmen die Kosten in voller Höhe. Wenn Sie gesetzlich versichert sind und meine Leistung als Selbstzahler in Anspruch nehmen, rechne ich das Hautkrebs-Screening mit dem Fotofinder® zu einem einheitlichen und GOÄ-konformen Preis ab. Die aktuellen Kosten finden Sie in meiner Preisliste.

Wie oft zum Hautarzt?

Mehr als zwei Jahre sollte der Abstand zwischen den Hautkrebs-Screenings nicht dauern. Sofern Sie wegen Ihres Hauttyps oder aufgrund besonderer Belastungen zu den gefährdeten Personen zählen, sollte über eine jährliche Vorsorge hinaus eine Kontrolle der auffäligen Pigmentmale in halbjährlichen Abständen erfolgen.

Besondere Wachsamkeit ist gegenüber dem aggressivsten Hautkrebs, dem malignen Melanom angezeigt. In etwa einem Drittel der Fälle entsteht er auf einem vorhandenen Pigmentfleck, das heißt auf einem Muttermal oder Leberfleck. In den meisten Fällen ist das malignen Melanom jedoch auf zuvor erscheinungsfreier Haut plötzlich da.

Deshalb ist es keineswegs übertrieben, einmal im Monat eine gründliche Inspektion selbst vorzunehmen. Suchen Sie nach neuen, sich verändernden oder asymmetrischen Flecken und Hautmalen. Wenden Sie dabei die ABCDE-Regel an!

Verdächtige Veränderungen der Haut oder sich ändernde Muttermale sind immer das Signal, sich einer zeitnahen fachärztlichen Untersuchung zu unterziehen.

Wer gehört zur Risikogruppe?

Es sind nicht allein die Hellhäutigen oder die Personen, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit fast täglich im Freien aufhalten.

Gefährdet sind zum Beispiel:

  • Menschen mit über 50 Muttermalen
  • Patienten mit atypischen Pigmentmalen
  • Menschen mit mehreren blasigen Sonnenbränden (in der Kindheit oder auch später)
  • Menschen mit bereits behandeltem Hautkrebs
  • Menschen mit Hautkrebs in der Blutsverwandtschaft

Arbeiten Sie häufig im Garten? Betreiben Sie Outdoor-Sportarten? Wandern Sie gern in den Bergen oder im offenen Gelände? Verbringen Sie im Urlaub ganze Tage am Pool? Ist Angeln Ihr Hobby? Fahren Sie im Sommer gern mit offenem Fahrzeugfenster? Nicht nur dann ist es angezeigt, auf Veränderungen der Haut zu achten!

Was für Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die sicherste Methode bleibt weiterhin die operative Entfernung. Im Anfangsstadium können manche Hautkrebs-Vorstufen auch mit dem Laser, mit einer speziellen Lichtbestrahlung oder mit bestimmten Cremes behandelt werden. Diese Methoden gelten jedoch nicht für den schwarzen Hautkrebs!

Wie schützt man sich im Alltag?

Ein effektiver Lichtschutz spielt eine wesentliche Rolle in der Hautkrebs-Prophylaxe.

Halten Sie sich bedeckt!

  • Meiden Sie im Sommer direktes Sonnenlicht.
  • Bleiben Sie im Schatten.
  • Tragen Sie möglichst Kleidung mit eingearbeitetem UV-Schutz. (Achten Sie auch auf die richtige Kleiderpflege!)
  • Tragen Sie Hüte (Mützen, Caps) sowie langärmlige Kleidung und Sonnenbrillen mit UV-Schutz.
  • Tragen Sie ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor auf. Erneuern Sie es, sofern Sie sich länger draußen aufhalten.

Keinen Schutz vor der UV-Strahlung bieten sogenannte Selbstbräuner. Diese Mittel sind zwar medizinisch unbedenklich, schützen jedoch nicht Ihre Haut. Besonders risikoreich ist der Besuch von Solarien. 

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Anrufen: 03342 80335
SMS: 0172 3625669


E-Mail: kontakt@janossy.de
Betreff: Hautkrebsvorsorge