Aus meiner Praxis

 Dr. med. Ildiko Janossy: noch mehr Kurztipps

  Was tun Sie täglich Gutes für Ihre Haut?

Haarausfall im Frühjahr oder Herbst

im Herbst können ebenso wie im Frühjahr vorübergehend etwas mehr Haare als sonst ausfallen. Sie bemerken es vielleicht bei der Haarwäsche. Dies ist kein Grund zur Sorge, denn meist ist dieser Haarausfall zeitlich tatsächlich begrenzt.

Suchen Sie dermatologischen Rat, wenn dies der Fall ist oder wenn Sie kreisrunden Haarausfall bzw. am Haarboden krankhafte Veränderungen bemerken. In meiner Haarsprechstunde untersuche ich auch Mangelzustände.

Hitzepickel

Vor allem Kinder und Säuglinge leiden neben den älteren Menschen unter dem heißen und schwülen Sommerwetter. Da tauchen mitunter plötzlich Pickelchen, Knötchen und Bläschen am Gesicht auf oder erscheinen am Hals, am Oberkörper oder an der Innenseite der Arme. Dieser Hitzeausschlag braucht Eltern aber nicht beunruhigen. Verursacht wird er durch starkes Schwitzen, kombiniert mit nicht atmungsaktiver Kleidung. Der Schweiß fließt nicht ab, deshalb bilden sich die Pusteln und Bläschen. Die mit einer klaren Flüssigkeit gefüllten Knötchen können aber stark jucken. Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder an den heißen Tagen eher weit geschnittene Sachen tragen, die atmungsaktiv sind und die Feuchtigkeit gut ablenken. Bis zur Besserung spielen die Kleinen am besten im Schatten. Bei übergroßem Juckreiz kann eine Lotion helfen. Und im Zweifelsfall helfe ich gern mit meinem fachlichen Rat!

Tattoos entfernen

Ob Tattoos, Permanent Make-up, Altersflecken oder Sommersprossen: Gutartige Pigmente lassen sich für immer, ohne Narben angstfrei und schmerzarm entfernen.

Eine sichere und erprobte Entfernung störender Pigmente und Tattoos leiste ich mit dem Rubinlaser TattooStar.

Pigmente und Hauteinschlüsse werden über kurze, energiereiche Lichtimpulse berührungsfrei zerstört. Die Entfernung erfolgt je nach Fall in einer oder in nur wenigen Sitzungen.

Während der Behandlung kann die Stelle leicht brennen oder stechen. Die angrenzende Hautpartie wird nicht beschädigt. Etwaige Langzeit-Nebenwirkungen durch medizinische Laser-Geräte sind gleichfalls ausgeschlossen. Nach der Behandlung kann sich die Stelle allerdings röten. Die Haut wird womöglich leicht anschwellen und Schorf bilden.

Gelaserte Stellen am besten kühlen! Die Haut trocken und sauber halten. Keine Sonne, kein Solarium in den ersten vier Wochen! Die beste Zeit zum Lasern ist deshalb deie Zeit zwischen September und Mai.

Aus der gelaserten Stelle entwickelt sich frische, rosige Haut. Sie passt sich farblich nach und nach der Umgebung an.

Eine Laserbehandlung in meiner Praxis erfolgt nach gewissenhafter Prüfung Ihrer Hautmale. Neben dem neuen, medizintechnisch zertifizierten und zugelassenen Rubinlaser setze ich auch einen CO2-Laser und einen IDAS-KTP-Laser ein, um damit Veränderungen der Haut auszugleichen und Warzen zu entfernen.

CO2-Laser

Muttermale, Alterswarzen, Stielwarzen und Altersflecken tun nicht weh, schmerzen aber so manche Seele. Schon seit einiger Zeit habe ich mit einem CO2-Laser mein Angebot an Behandlungen für alle Patienten erweitert, die unter derartigen Veränderungen der Haut leiden. Das Gerät arbeit auf sehr schonende Weise und zugleich höchst effizient.

Besonders gut lassen sich mit diesem Laser nicht pigmentierte, erhabene Muttermale (sogenannte dermale Naevi), Alterswarzen (Basalzellpapillome) und  Stielwarzen (Fibrome) abtragen. Auch bei Vorstufen des Hautkrebses wie den sogenannten Lichtkrusten (aktinische Keratosen) oder bei flachen Rumpfhautbasaliomen setze ich den CO2-Laser ein.

Die Behandlung führe ich meist in örtlicher Betäubung durch. Es bildet sich innerhalb von 1-2 Tagen eine Kruste, die nach 1 bis 2 Wochen abfällt. Danach ist die behandelte Stelle - abhängig vom Hauttyp und von der durchgeführten Behandlung - zwei bis sechs Wochen lang gerötet. Wichtig ist, dass der Patient mindestens über vier Wochen hinweg das behandelte Areal vor Sonnenlicht schützt. Falls sich eine Hautveränderung in der ersten Sitzung nicht vollständig entfernen lässt, ist nach sechs bis acht Wochen eine Nachkorrektur möglich.

Wer mit unliebsamen Hautveränderungen nicht länger leben möchte, kann sie sich jetzt mit moderner Lasertechnik in einer unaufwendigen, sicheren und (so gut wie) schmerzfreien Prozedur entfernen lassen. In der sonnenarmen Zeit ist der Schutz der behandelten Hautpartien vor Strahlung am besten zu bewerkstelligen!

Herbst, Winter, Büroluft

Sie wissen, der Herbst und vor allem der Winter sind nicht gut zu Ihrer Haut. Diese fühlt sich schnell trocken an und reizbar. Lassen Sie Ihre Haut niemals verdursten. Trinken Sie auch zu diesen Jahreszeiten viel Wasser (oder gesundheitsfördernde Tees).

Vor allem in Büroumgebungen sorgen Luftwäscher und Befeuchtungseinrichtungen für das haut- und gesundheitsfreundliche Raumklima. Greifen Sie das Thema am Arbeitsplatz auf - es profitieren alle davon!

Wenden Sie auch einmal wöchentlich ein leichtes Peeling, ein Body Scrub oder eine Tiefenreinigung der Haut an. Schützen Sie dann Ihre frische Haut vor dem Austrocknen mit Fettcremes. Gerade Ölbäder sind jetzt die besonders entspannende Art, gut zur eigenen Haut zu sein. Vor der UV-Strahlung der Sonne schützt auch im Winter eine Sonnencreme. Ihre Hände müssen nicht der Kälte ausgesetzt sein! Denken Sie an Handschuhe, bevor Sie das Haus verlassen. Auch wenn Sie zu gern Zunge zeigen - befeuchten Sie damit nicht Ihre Lippen. Sie machen sie damit nur noch spröder. Greifen Sie zum bewährten Lippenbalsam. Den kann man übrigens mit ein wenig Geschick selbst herstellen – zum Beispiel aus Bienenwachs, Honig, Olivenöl, Vitamin E und einer ätherischen Essenz.

2015 Ildikó Marianne Jánossy

Hören Sie auf Ihre Haut

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