Faltenglaettung

Dr. med. Ildiko Janossy: Faltenglaettung

Botox zur Korrekur mimischer Gesichtsfalten

  Welche Falten können behandelt werden?

Unser Gesichtsausdruck spiegelt unser Erleben und unser Gestimmtsein. Es wechselt deshalb mehr oder minder häufig. Die Mimik - das Mienenspiel - führt jedoch über kurz oder lang auch zu Falten.

Dauerhafte Falten bilden sich bereits schon ab der dritten Lebensdekade. Denken Sie selbst (aber bitte nicht zu angestrengt) an die sogenannten Denkerfalten auf der Stirn. Wer gern auch mit den Augen lächelt, bekommt leicht Krähenfüße an den Rändern und Winkeln. Man könnte darüber in Wut geraten, doch gerade das produziert mit der Zeit die senkrechten Zorneslinien.

Falten haben noch andere Ursachen. Als Faktoren gelten zum Beispiel UV-Licht, Nikotin-Missbrauch und bestimmte Ernährungsweisen. Wer sich oft wie geplättet fühlt, ist für Falten anfällig, denn auch Stress gilt als Faltenmacher.

Die sogenannten Mimikfalten machen selbst Menschen Sorgen, die sonst gern lachen. Sie wieder zu glätten erreicht man auf operativem Weg, durch das Einbringen, genauer Injizieren von Füllstoffen oder mit Hilfe von Medikamenten. Gern greift man auch zum Methodenmix aus diesen Verfahren.

Bereits vor gut dreißig Jahren entdeckte man den positiven Effekt von Botulinumtoxin bei neurologischen Störungen, bei Migräne und Spannungskopfschmerzen sowie bei vielen weiteren Heilanzeigen.

Selbst bei schweren Fällen von Schwitzen setzt man Botulinumtoxin ein. Verblüffend ist der Erfolg bei der Behandlung von durch das Mienenspiel verursachten Falten im Gesicht und am Hals.

Im dermatologischen Bereich sind zur Zeit Botox®, Dysport®, Xeomin® und Bocouture® zugelassen. In meiner Praxis verwende ich Xeomin® und Bocouture®, da es sich um Botulinumtoxin-Präparate mit einem reinen, das heißt nicht komplexgebundenen Botulinumtoxin handelt.

  Wie wird das Ergebnis aussehen?


Das Ergebnis einer Botoxbehandlung entspricht bei jungen Leuten der selben Wirkung, die ein leichtes Auseinanderziehen der Haut an der faltigen Stelle bewirken würde. Mit anderen Worten: die Falte wird in der Regel ganz verschwinden.

Bei älteren oder dünnhäutigen Menschen oder auch bei Personen mit einem ausgeprägten Muskelbauch unter der Haut wird immer noch eine leichte Hautbruchlinie sichtbar sein.

In den Anfangsjahren der kosmetischen Hautbehandlung hat man Patienten geradezu glattgespritzt. Der unschöne Nebeneffekt war, dass man zu keiner (Gefühls-) Regung mehr fähig war. Eine Botoxbehandlung wird heute immer einen Kompromiss anstreben.

Wie verläuft eine Botoxbehandlung?

Vor der Behandlung steht die gründliche Aufklärung sowie eine penible Fotodokumentation des Ist-Zustands.

Die Behandlung findet im Liegen statt. Der Kopf des Patienten ist dabei leicht erhöht. Die Haut wird zunächst desinfiziert. Sodann suche ich die Injektionspunkte im Gesicht. Der Patient spannt dabei die entsprechende Gesichtsmuskulatur an. Das Botulinumtoxin injiziere ich mit einer sehr feinen Kanüle in den jeweiligen Muskelbauch. Die behandelten Partien sollen hinterher so wenig wie möglich anschwellen. Deshalb werden gekühlte Kompressen auf die Areale gelegt.

Nach der Behandlung sollten Patienten die Stellen für 3-4 Stunden nicht reiben oder massieren. Außerdem wird es empfohlen, dass man sich in den darauf folgenden Tagen keiner kosmetischen Behandlung unterzieht.

Lässt die Wirkung von Botox wieder nach?

Der volle Behandlungseffekt zeigt sich erst nach einigen Tagen. Die Wirkung einer Botulinumtoxin-Injektion beträgt zwischen drei und sechs Monaten. Bei Wiederholung der Behandlung vergrößern sich sogar die zeitlichen Intervalle.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Nebenwirkungen und Komplikationen sind bei sachgemäßer Anwendung kaum zu erwarten. Möglich sind allerdings kleinere Blutergüsse nach der Injektion. In seltenen Fällen kann es je nach behandelter Stelle zu einem Herabhängen der Augenlider oder bei der Behandlung des Halses zu einer Halsheberschwäche oder zu Schluckstörungen kommen. Diese bilden sich innerhalb von einem Vierteljahr bis einem halben Jahr vollständig zurück.

Sofern höhere Dosen gespritzt werden sowie bei wiederholten Injektionen in zu kurzen Zeitabständen (das heißt in weniger als drei Monaten) kann es zur Bildung von inaktivierenden Antikörpern kommen. Dies führt zu einem teilweisen oder gar vollständigen Wirkverlust.

Preise für Wahlleistungen

Neben allen Leistungen einer klassischen Hautarztpraxis biete ich auch ästhetisch-kosmetische Behandlungen der Haut an. Die Kosten für meine Wahlleistungen erfahren Sie hier: IGel-Liste »


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